Autorenlesung Gisela Kalder
25.10.2019 19.30 Uhr

Gisela Kalder

Wie ich zum Schreiben kam
Noch besser als beim Malen kann ich mich beim Schreiben verlieren und ausdrücken.
Schon in der Schule bekam ich für meine Aufsätze gute Noten und durfte sie vor der Klasse
vorlesen. In der Abschlussklasse schrieb ich ein Drehbuch für ein Theaterstück, dass ich zum
Schulabschluss mit Klassenkameradinnen aufführen durfte. Ich erinnere mich an die Jungs, die
böse auf mich waren, weil ich sie nicht mitspielen lassen wollte. Ich selbst übernahm die
Hauptrolle und es wurde viel Beifall geklatscht. Nie werde ich die lachenden Gesichter der
Zuschauer vergessen. Während meiner beruflichen Ausbildung wurde es erst einmal ruhiger ums
Schreiben. Bis ich als junge Erwachsene meine Leidenschaft für das Dichten entdeckte. Für
besondere Anlässe, verfasste ich Reime für die Jubilare. Im Lauf der Zeit wünschte ich mir immer
mehr selbst ein Buch zu schreiben. Im stillen Kämmerlein schrieb ich Kurzgeschichten, die jedoch
in der Schublade landeten. Erst im Jahr 2014 entschloss ich mich mein verstecktes und noch
unausgereiftes Talent ans Licht zu holen und zu fördern. Ich belegte einen Kurs – wie kann es
anders sein – bei der Volkshochschule Augsburg mit dem Titel „Kreatives Schreiben“ bei
Katharina Maier. Während dieses Kurses entstand mein erster Roman „Zum Ändern ist es nie zu
spät.“ Von Freunden, die mein Erstlingswerk unbedingt lesen wollten, wurde ich bestärkt es zu
veröffentlichen. Nachdem es lektoriert worden war, wurde ich Selfpublisherin und darf mich
heute voller Stolz Autorin nennen.
Am schönsten finde ich, wenn es mir mit meinen Büchern und Texten gelingt Menschen zu
berühren und nachdenklich zu stimmen. Auch wenn ich über ein ernstes Thema schreibe,
verpacke ich es humorvoll. Ich lebe nach dem Motto „Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.“
Als Schriftstellerin verarbeite ich meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit erfundenen
Charakteren und Handlungen in meinen Romanen, denn

Schreiben ist für mich Seelenfutter


Ausstellung des Landschaftsmalers Karl Fuchs, Oktober bis Dezember 2019

Der Augsburger Karl Fuchs malt Stimmungen und Orte, die ihm beim Wandern in den heimischen Wäldern und beim Klettern in den Alpen begegnen.

“Ich möchte das Licht und vor Allem die Atmosphäre einer Szene wiedergeben und sie für den Betrachter fühlbar machen. Das Tolle am Malen ist, dass ich dabei ganz frei entscheiden kann, wie viel von mir selbst ich in ein Bild einfließen lasse. Manchmal möchte ich genau das wiedergeben, was vor mir liegt, und manchmal ist das Gesehene lediglich der Ausgangspunkt für eine neue, fiktive Welt. Meine Bilder entstehen sowohl in freier Natur als auch im Studio. Beim Malen im Freien habe ich vor Allem gelernt, dass in der Natur Dinge geschehen die ich mir niemals hätte vorstellen können. Manchmal wandelt sich der Charakter der Landschaft von Minute zu Minute. Dabei ändert sich auch die Stimmung des Betrachters. Wenn aus einer dunklen Wolkendecke auf einmal die Sonne hervorbricht ist das jedes mal ein magischer Moment.” Ein Teil der ausgestellten Werke ist auch online zu sehen unter www.karl-fuchs.de
samocca

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